Der Moment, in dem ein Gespräch zum Streit wird – Folge D wie Dialog

Shownotes

„Sag doch endlich auch mal was!“ „Dann sag ich halt gar nichts mehr.“

Solche Sätze kennt fast jeder aus Beziehungen, Familien oder Teams. Doch was hier passiert, ist kein Dialog mehr, es ist ein klassischer Verbindungsabbruch.

In dieser Folge zeigen wir, warum viele Konflikte nur Symptome tieferer Bedürfnisse sind, und wie fehlender Dialog diese Konflikte eskalieren lässt.

Du lernst, • warum Streit oft eine andere Ursache hat als das sichtbare Thema • wie Empathie Gespräche verändert • weshalb Selbstreflexion Teil jedes Dialogs ist • warum Gespräche Raum, Zeit und Haltung brauchen • und wie du echte Verbindung wieder herstellen kannst

Ein kleiner Helfer für alle, die nicht mehr aneinander vorbeireden wollen.

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00:54:44: Sagst du vielleicht auch mal was dazu und schon ist er weg.

00:54:47: Was ich dir übrigens schon mal lang

00:54:49: sagen wollte, Kannst du jetzt mal bei der Sache bleiben und ein

00:54:52: bisschen ernst werden?

00:54:53: Weißt du was ich glaube, ich sag einfach gar nichts mehr.

00:54:55: Ja, super. Prima.

00:54:57: Typisch, typisch.

00:54:58: Solche oder ähnliche Sätze sind manchmal in einem Gespräch vorhanden.

00:55:04: Doch wir wollen mal schauen, um was es wirklich geht.

00:55:12: Klartext und Wertschätzung.

00:55:14: Der Podcast, um Verbindung zu schaffen.

00:55:18: Willkommen zu unserer Folge D wie Dialog.

00:55:21: Wir haben ja jetzt gleich zum Anfang ein paar heftige Sätze hören dürfen von dem,

00:55:27: was Sie oder ihr vielleicht auch alle kennt in manchen Gesprächen.

00:55:32: Was unterscheidet jetzt eigentlich das Gespräch vom Dialog?

00:55:35: Was unterscheidet vor allen Dingen den Monolog vom Dialog?

00:55:40: Bei dem Dialog geht es ja, es geht ja um den Austausch von zwei wie

00:55:45: einem Austausch, Spielen eines Balles hin und her spielen.

00:55:49: Es geht also gar nicht so um die Belehrung, es geht nicht um die Bekehrung

00:55:55: und es geht auch nicht ums Schmollen.

00:55:57: Das sind also keine aktiven Bestandteile eines Dialoges.

00:56:01: Von was lebt der Dialog?

00:56:02: Der Dialog lebt von echter Verbindung, also von einem Austausch.

00:56:06: Das ist ein Geben und eben auch Nehmen anders.

00:56:09: Klar, bei den Bekehrungen oder Belehrungen und vor allem bei dem Schmollen oder

00:56:13: Beleidigtsein, den Raum verlassen, Schweigen und all solchen Dingen.

00:56:17: Ja, da ist es eine Einbahnstraße.

00:56:19: Das ist offensichtlich, wenn ich schweige. Richtig.

00:56:22: Und wir können ja jetzt aus unserer Erfahrung heraus schon berichten,

00:56:25: woran scheitert der Dialog.

00:56:27: Denn es ist ja eigentlich klar, jeder von uns will, wenn er kommuniziert, wenn er in

00:56:32: Verbindung geht mit einem anderen Menschen, einen konstruktiven Austausch.

00:56:35: Das ist also grundsätzlich anzunehmen, dass es unser Wille ist.

00:56:39: Ansonsten wären manipulierend.

00:56:41: Der Wille ist stark.

00:56:42: Ja, die Zunge ist manchmal schwach. Genau.

00:56:45: Wir haben das ja im Eingang schon gehabt, dass wir die Frage gestellt,

00:56:49: um was geht es wirklich?

00:56:50: Dafür ist es wichtig, die Grundvoraussetzungen für einen Dialog

00:56:53: zu kennen und die sind elementar.

00:56:56: Denn wenn die nicht gegeben sind, dann scheitert der Dialog.

00:56:59: Der hat nichts mehr konstruktiv zu tun.

00:57:02: Er führt nicht zum Ziel.

00:57:03: Er führt also meistens in eine Richtung, die destruktiv ist.

00:57:08: Das lässt sich so sagen, die im Beef endet, im Streit meistens, wenn jeder so

00:57:13: vor sich hin redet und dann ja auch vor sich hin denkt und sich

00:57:17: gar nicht erreicht. Das kennen wir.

00:57:18: Wir brauchen also eine Balance, dass der Ballbesitz ausgewogen verteilt

00:57:23: ist und wir brauchen vor allen Dingen Deeskalationstechniken,

00:57:27: damit diese Balance erhalten bleibt.

00:57:30: Doch vorher, bevor es also zu irgendeiner Flucht kommt, bevor irgendein Machtbeweis

00:57:35: da anstehen soll, brauchen wir die Grundvoraussetz,

00:57:38: dass wir also beide Teilnehmer des Dialogs, Teilnehmerinnen, Teilnehmer des

00:57:44: Dialogs bereit sind, einen Dialog zu führen.

00:57:47: Da brauchen wir Zeit, Raum und natürlich auch eine Einstellung dazu, eine innere

00:57:52: Haltung dazu, dass wir in diesen Dialog können.

00:57:54: Da gibt es natürlich x fach diese Beispiele, wo es

00:57:58: überhaupt nicht reinpasst.

00:57:59: Das heißt also diese Tür und Angelgespräche,

00:58:02: oh ja, die kenne ich gut, wenn dein Kopf qualmt, wenn du im Büro sitzt und ich sehe

00:58:07: von draußen ja schon Rauchschwaden aufsteigen oder hör da diverse Stöhner von

00:58:10: dir oder so ähnliches, dann wenn ich das wahrnehme, weiß ich, okay, jetzt ist

00:58:14: gerade kein guter Start, um mit dir über ein neues Auto zu sprechen oder so

00:58:19: oder vielleicht gerade dann mal gucken.

00:58:20: Nur es gilt halt erstmal dich abzuholen.

00:58:22: Wenn ich jetzt in den Raum reinkomme und dich direkt damit überfahre, was es gleich

00:58:25: zu essen gibt, wirst du mir nicht so in den Dialog freudig mitfolgen wollen.

00:58:29: Richtig.

00:58:30: Und ganz viele Zuhörerinnen und Zuhörer werden das kennen, diese klassischen

00:58:33: Küchengespräche, Tischgespräche, wenn es auch noch um Kinder geht.

00:58:38: Es sitzen drei, vier, fünf und mehr Personen am Tisch und der eine will

00:58:43: irgendetwas sagen in irgendeine Richtung zu einem Kind, der andere fühlt sich dazu

00:58:47: eingeladen, da einzusteigen und schon entsteht ein Mischmasch, der

00:58:51: kein richtiger Dialog mehr ist.

00:58:53: Besonders wenn dann das Einsteigen im Sinne von Bekehrungen und

00:58:56: auch wieder Belehrungen sind.

00:58:57: Also da habe ich schon so im Blick, dass ich ja manchmal meinen

00:59:00: Mund nicht halten kann.

00:59:01: Wenn du dann zu unserer Tochter irgendwas sagst und ich dann noch meine, jetzt in

00:59:05: die Metaebene gehen zu müssen und dir sagen wie hättest du das denn sonst sagen

00:59:09: können und das ist ja alles nicht für diesen Moment gedacht,

00:59:13: führt nicht zum Dialog, weil du bist ja gar nicht mit mir im Gespräch.

00:59:16: Du bist dann in so einem Moment mit ihr im Gespräch und da halte

00:59:20: ich mich erstmal zurück. Richtig.

00:59:22: Gehen wir ins Teammeeting, haben wir genau das Gleiche.

00:59:24: Es gibt ganz viele Menschen, die haben diese Gabe, weit vorausblicken zu können.

00:59:29: Das ist wirklich eine Gabe Führungspersönlichkeit.

00:59:33: Das ist ja eine Stärke, intelligent vorauszuschauen, was bedeutet denn das,

00:59:37: wenn wir Schritt A, B und C machen und was kommt dann bei D am Schluss dabei raus.

00:59:42: Bei gewissen Dingen kann es eben passieren, dass der Blick so weit voraus,

00:59:46: dass wir den Kontakt zum Hier und Jetzt verlieren.

00:59:49: Und dann auch noch, wenn wir den Kontakt zum Jetzt in hier verlieren, viel zu viele

00:59:53: Themen auf einmal auf einen einprasseln.

00:59:58: Also der, der diese Gefahren erkennt, will das loswerden, will es dem anderen, der im

01:00:02: Moment gerade etwas plant oder irgendwie etwas vorstellt, will es

01:00:06: dem alles sofort sagen.

01:00:07: Und dann kommen viel zu viele Themen auf einmal, die dann auch noch

01:00:11: vielleicht Triggerpunkte enthalten.

01:00:13: Triggerpunkte, die Vergangenheit betreffen zum Beispiel.

01:00:15: Und schon eskaliert das Ganze.

01:00:17: Wir haben keinen Dialog mehr wie beim Küchentisch, wie bei den Gesprächen

01:00:22: zwischen den Partnern, die sich versuchen gleichzeitig selbst gegenseitig zu

01:00:28: coachen, während sie versuchen dem Kind zu erklären, dass das mit der Pfütze und

01:00:35: diesen Schuhen, die nicht wasserdicht sind, dass das nicht funktioniert.

01:00:38: Und dann noch die Partner untereinander Gespräche darüber führen, wie das

01:00:43: konstruktiv rüberzubringen ist.

01:00:44: Da kommt dann immer mehr und immer mehr in den Topf.

01:00:48: Irgendwann gibt es nur noch eine Explosion.

01:00:49: Explosion, eine explosive Mischung halt.

01:00:52: Das ist kritisch.

01:00:54: Also eins nach dem anderen und eben im Dialog.

01:00:57: Und beide Beispiele, ob das jetzt so ein Teammeeting ist oder in der

01:01:00: Familie sind kein Dialog.

01:01:02: Sobald da einfach aus 2 auf einmal

01:01:04: 3, 4, 5 werden wichtige wenn es jetzt also um sowas wie

01:01:08: Fluchtverhalten geht, schmollen oder vielleicht auch irgendwie jetzt dann

01:01:14: die Lautstärke sich erhöht, kann die Frage in den Raum gestellt werden, um

01:01:17: was geht es denn jetzt eigentlich.

01:01:20: Kurzer Hinweis in eigener Sache.

01:01:22: Wenn du unsere kostenlosen Impulse wertschätzen willst, schenk uns ein Like,

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01:01:49: Und jetzt geht's weiter mit der Folge.

01:01:52: Ich will kurz einbringen, dass wir da ja jetzt sogar die GfK schon gestreift haben.

01:01:56: In der Folge.

01:01:57: Ganz unabsichtlich weil beides ist ja so eine Wolfsache.

01:02:00: Weder also der eine der Angriff und das andere die Fluchtreaktion.

01:02:03: Beides sind wir so deinem Wolf und da wollen wir nicht hin.

01:02:06: Ja, das ist ja so wichtig zu klären.

01:02:08: Dann was ist denn jetzt überhaupt mein Anliegen?

01:02:10: Was ist in gfk?

01:02:12: Ist es mein Bedürfnis?

01:02:13: Was ist mein Bedürfnis?

01:02:14: Was sind meine Gefühle?

01:02:15: Die will ich klären.

01:02:16: Das ist natürlich in unserem Alltag überhaupt nicht präsent.

01:02:21: Wir haben diese Frage und stattdessen sagen wir ne doch, das ist ja, ich

01:02:25: schmolle, weil ich habe ja der und der.

01:02:29: Es ist ja begründet, dass ich jetzt wegrenne.

01:02:32: Wenn wir auf der reinen Dialogebene sind, das heißt also, wir reden darüber, ob

01:02:37: jetzt diese Couch an der Stelle so steht oder so steht, ob das jetzt gut ist

01:02:42: oder ob das jetzt so schlecht ist.

01:02:43: Auf dieser Dialogebene gibt es einen Austausch von diesen

01:02:47: Blickwinkeln, Meinungen.

01:02:49: Wenn dieser Austausch so schief läuft, dass einer schwollend den Raum verlässt,

01:02:54: dass einer wütend die Tür zuschmeißt, weil es um Austausch der Blickwinkel, wie die

01:02:58: Couch in diesem Raum am besten stehen könnte, dann können wir eigentlich sicher

01:03:02: Es geht nicht um die Couch, es geht wohl um was anderes.

01:03:06: Also ist die um was geht es?

01:03:08: Habe ich im Moment gerade Empathie für mich selbst?

01:03:10: Kann ich jemand anderem Empathie geben?

01:03:13: Kann ich überhaupt wahrnehmen, um was mir es wirklich geht?

01:03:15: Wenn also einer da ist, der endlich entscheiden will, wo diese Couch hinkommt,

01:03:20: weil er das Gefühl hat, dass er sonst nie was entscheiden kann und jetzt hat er

01:03:23: einmal die Gelegenheit und meint, er kann jetzt da bestimmen, wo die Couch hinkommt,

01:03:27: als Beispiel, Dann kann das natürlich sein, dass das eskaliert.

01:03:30: Wenn der andere jetzt 9 also da bin ich jetzt, da bin ich gegen diese Position der

01:03:35: Couch, bin ich dagegen und jetzt verlässt er den Raum.

01:03:38: Wir sind nicht mehr auf der Dialogebene, sondern es ist auf einer ganz

01:03:41: anderen Ebene angekommen.

01:03:43: Da gibt es viel abzuholen bei dem Thema Empathie, Deswegen haben wir dem

01:03:46: ja auch eine ganze Folge gewidmet.

01:03:48: Also eh wie Empathie logischerweise finden wir mal zurück in den Dialog

01:03:53: und schauen, wie wir denn dahin kommen.

01:03:55: Also was ist so der Schlüssel?

01:03:56: Was ist das Geheimnis darum, dass aus dieser explosiven Mischung eben

01:04:00: einfach nur eine Zutat bleibt. Richtig.

01:04:03: Wir brauchen also zwei einen guten Einstieg und einen

01:04:06: guten Abschluss, den Einstieg.

01:04:07: Heiß da ist die Frage schon Ist es der richtige Zeitpunkt?

01:04:11: Bin ich in der richtigen Stimmung?

01:04:12: Ist der andere in der richtigen Stimmung?

01:04:14: Sie kennen Wir werden das bei P wie Paar Gespräch noch mal besprechen.

01:04:17: Da gibt es einen extra Raum für die Partner, die sich dann diesen Raum und

01:04:22: diese Zeit gönnen, in der es um nichts anderes geht als um diesen Dialog,

01:04:27: den Dialog zwischen den Partnern.

01:04:30: Hier ist also klar, hier geht es jetzt um diesen Dialog.

01:04:33: Das ist vielleicht, wenn solche Gespräche über den Standplatz der Couch zwischen Tür

01:04:37: und Angel beim Einkaufen oder sonst was geführt werden, dann ist das vielleicht

01:04:41: nicht ganz der optimale Zeitpunkt, Obwohl vielleicht ja wir

01:04:44: beide wollen, dass sie da in der linken Ecke steht und genau ihr diese

01:04:47: grünen Kissen drauf liegen.

01:04:48: Wir wollen vielleicht, dass beide das Gleiche.

01:04:50: Nur wenn wir gerade eben mitten im Einkaufen im Supermarkt da schon von allen

01:04:53: möglichen Reizen getriggert sind, dann wird es schwierig, da

01:04:57: einen Dialog zu finden. OK, zurück zum Schlüssel.

01:04:59: So ist es. Also Zeitpunkt hattest du gesagt.

01:05:01: Genau das gehört zu der Frage des Einstiegs dazu.

01:05:05: Stimmung, Zeitpunkt, Raum. Ist das alles?

01:05:08: Bin ich dabei eine Selbstwahrnehmung?

01:05:10: Habe ich gerade genügend Empathie für mich selbst?

01:05:13: Und dann, wenn ich diese Selbstwahrnehmung habe, dann ist ja auch klar, der Ausstieg

01:05:17: aus diesem Dialog muss nicht heißen, dass wir alle Friede, Freude, Eierkuchen haben,

01:05:21: sondern der Ausstieg kann auch heißen, okay, wir machen das

01:05:24: jetzt mal bis hierher.

01:05:24: Wir haben uns die 10 Minuten genutzt für den Dialog.

01:05:28: Jeder hat seine Meinung, ich kenne deine.

01:05:29: Jetzt lassen wir das mal so stehen, nehmen das Ergebnis mit, was wir bisher haben und

01:05:33: führen den Dialog nächsten Montag fort.

01:05:36: Das kann so ein Stand sein, der vielleicht, dass es

01:05:41: ein bisschen reifen kann.

01:05:42: Da kann das gut sein, dass das so ist.

01:05:45: Es muss also nicht an diesem Punkt sein jetzt wir müssen jetzt hier fertig

01:05:51: irgendwie etwas klären, sondern der Ausstieg kann auch darin bestehen zu okay,

01:05:56: wir tauschen jetzt erstmal aus Devi Dialog und Devi Descartes, René

01:06:01: Descartes, cogito ergo sum.

01:06:04: Ich denke, also bin ich allein.

01:06:06: Durch dieses Denken, durch dieses ständige Denken sind wir bereits im Dialog.

01:06:10: Auch das ist wichtig zu betrachten.

01:06:13: In welchem Dialog stehe ich denn mit mir selbst?

01:06:15: Sie kennen das von irgendwelchen Sachen, die schief laufen.

01:06:18: Also ich kenne das gut, da läuft irgendwas schief und ich Och Michael,

01:06:22: das Üben wir nochmal.

01:06:24: Michael, Ich spreche mich selbst an.

01:06:26: Ich spreche mich selbst an als den, der das jetzt im Moment gerade versemmelt hat,

01:06:31: der jetzt im Moment die Parklücke nicht getroffen hat, der jetzt im Moment gerade,

01:06:34: weiß ich nicht, den Schlüssel drin liegen gelassen hat.

01:06:37: So spreche ich mich an.

01:06:39: In welchem Dialog stehe ich zu mir selbst? Auch das ist wichtig.

01:06:41: Und auch wieder hier bitte wichtiger Hinweis, wir brauchen Zeit,

01:06:45: Raum und die Stimmung dafür.

01:06:48: Ja, mit sich selbst ins Gericht gehen, das kann der Mensch gut, gell?

01:06:51: Ja, um was geht es eigentlich?

01:06:53: Das ist es ja auch bei dem eigenen Dialog, also dem Dialog mit sich selbst.

01:06:56: Um was geht es eigentlich?

01:06:58: Will ich im Dialog mit mir selbst noch rauskristallisieren, wie ich noch

01:07:02: mehr den Nachbar beeindrucken will?

01:07:03: Oder will ich rauskristallisieren, wie ich mich selbst verwirklichen kann, wie

01:07:07: ich mich selbst weiterentwickeln kann?

01:07:09: Das ist wichtig als Frage für den Dialog.

01:07:12: Um was geht es hier eigentlich?

01:07:15: Und um was geht es mir? Genau.

01:07:16: Prima.

01:07:17: Ja, ich glaube, den Dialog, den haben wir dialogisiert, ganz ohne Diashow.

01:07:23: Und es hat mir Spaß gemacht.

01:07:24: Und ich freue mich vor allem auf die nächste Folge, die das

01:07:27: nämlich so prima abrundet.

01:07:28: Und zwar E wie Empathie. Bis bald.

01:07:36: Klartext und Wertschätzung.

01:07:38: Der Podcast, um Verbindung zu schaffen.

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